Die Cloud hat die Art und Weise, wie Unternehmen Daten speichern und darauf zugreifen, revolutioniert, da sie eine bessere Skalierbarkeit, Flexibilität und Geschwindigkeit verspricht. Doch in den letzten Jahren hat sich ein unerwarteter Trend durchgesetzt: die Cloud-Rückführung – der strategische Schritt, Arbeitslasten und Daten aus der Cloud zurück in die lokale Infrastruktur zu bringen.
Dieser Wandel ist nicht darauf zurückzuführen, dass die IT-Abteilung plötzlich „anti-Cloud“ ist. Es geht darum, die Cloud intelligent zu nutzen. Unternehmen schauen sich genauer an, wie und wo sie Workloads ausführen, um das richtige Gleichgewicht zwischen Leistung, Kosten und Kontrolle zu finden. Es geht nicht um ein Entweder-Oder-Angebot. Es geht darum, ein Hybridmodell aufzubauen, das das Beste aus beiden Welten bietet.
Unternehmen haben entdeckt, dass die Cloud nicht immer billiger ist
Die jüngsten Schlagzeilen in der Branche zeigen eine deutliche Verschiebung – große Unternehmen ziehen Teile ihrer IT-Umgebungen von Public Cloud-Anbietern zurück. Und warum? Weil die Cloud nicht immer die versprochenen Kosteneinsparungen oder die versprochene Leistung bringt, vor allem nicht im großen Maßstab.
Einer der wichtigsten Faktoren in der Debatte um die IT-Budgets ist die Cloud-Infrastruktur, die angesichts der Bedenken über steigende Ausgaben zunehmend auf Widerstand stößt. 84 Prozent der Unternehmen geben an, dass die Verwaltung der Cloud-Ausgaben eine der größten Herausforderungen darstellt, und viele Unternehmen haben aufgrund vermeintlicher Kosteneinsparungen die Rückkehr zu lokalen Systemen in Erwägung gezogen.
Tatsächlich stellen Unternehmen fest, dass die Cloud-Rechnungen nicht nur höher sind als erwartet, sondern dass sie weiter steigen. Unberücksichtigte Ausgaben für Speicherung, Datenabruf und Ausstiegsgebühren können schnell in die Höhe schnellen. Was als bequeme, skalierbare Lösung begann, hat sich immer häufiger in ein schwarzes Loch im Budget verwandelt.
Die Kosten sind zwar ein wichtiger Faktor für die Rückverlagerung von Daten und Anwendungen in das eigene Rechenzentrum, aber auch Bedenken hinsichtlich Latenz, inkonsistenter Leistung, Datensouveränität und Compliance veranlassen Unternehmen, ihren Ansatz zu überdenken. Das Ergebnis? Eine hybride Cloud-Strategie hat sich als das Erfolgsmodell herauskristallisiert.
Zu den wichtigsten Gründen, warum Unternehmen aus der Cloud zurückkehren, gehören:
- Eskalierende und unvorhersehbare Kosten
Während die Cloud Flexibilität bietet, kann die Preisgestaltung für Speicherung, Abruf und ausgehende Datenübertragungen (Egress) alles andere als transparent sein. Die Budgetierung der Cloud-Nutzung wird zu einer Herausforderung, wenn die Rechnungen von Monat zu Monat variieren, insbesondere bei speicherintensiven Workloads. - Performance- und Latenzprobleme
Bei datenintensiven Anwendungen und Workloads, die in Echtzeit reagieren müssen, kann die durch die Cloud verursachte Latenz die Performance beeinträchtigen. Mit On-Premise-Umgebungen können Unternehmen die Leistung feinabstimmen und die Kontrolle behalten. - Compliance und Datensouveränität
Bestimmte Branchen, wie das Gesundheitswesen, das Finanzwesen und die öffentliche Verwaltung, müssen strenge Compliance-Anforderungen und gesetzliche Vorschriften erfüllen. Die Aufbewahrung sensibler Daten vor Ort gewährleistet die Kontrolle darüber, wo die Daten gespeichert sind und wie sie gehandhabt werden.
Die Antwort lautet nicht, die Cloud aufzugeben. Es geht darum, wie Sie sie optimal nutzen. Eine hybride Architektur ermöglicht es Unternehmen, kritische, leistungsempfindliche Arbeitslasten vor Ort auszuführen und gleichzeitig die Cloud für das zu nutzen, was sie am besten kann – Skalierbarkeit, Flexibilität und globalen Zugriff. Lösungen wie die Unity™ Speicherplattform von Nexsan, die speziell für hybride Umgebungen entwickelt wurden, sind eine attraktive Alternative zu reinen Cloud-Infrastrukturen. Unity unterstützt Unified Storage – Block-, Datei- und Objektspeicher (S3) – auf einer einzigen Plattform, was die Infrastruktur vereinfacht und die Flexibilität maximiert. Und mit dem Unity Cloud Connector können Unternehmen ganz einfach Daten bidirektional zwischen On-Premise-Unity-Systemen und öffentlichen Cloud-Diensten wie AWS, Azure, Google Cloud und Unity S3 synchronisieren. Dies ermöglicht: Die Rückführung in die Cloud bedeutet nicht, dass Sie die Cloud aufgeben – es bedeutet, dass Sie einen realistischen, kostenbewussten und leistungsorientierten Blick auf Ihre Infrastruktur werfen. Jedes Unternehmen hat seine eigenen Bedürfnisse, und die besten Umgebungen sind maßgeschneidert und keine Einheitslösungen. Unser Rat? Prüfen Sie Ihre Cloud-Nutzung. Machen Sie sich klar, wo Ihre Daten gespeichert sind, wie viel sie Sie kosten und ob sie die von Ihnen gewünschte Leistung und Compliance bieten. Dann bauen Sie ein hybrides Modell auf, das Ihnen Flexibilität bietet, ohne die Kontrolle zu verlieren – oder Ihr Budget. Mit Nexsan müssen sich intelligente Unternehmen nicht zwischen Cloud und On-Premise entscheiden. Sie erhalten das Beste von beidem. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie zuverlässige, sichere und skalierbare On-Premise-Datenspeicherlösungen am besten nutzen können, um Ihre spezifischen Geschäftsanforderungen zu erfüllen, wenden Sie sich an einen technischen Experten von Nexsan, der Sie bei der Suche nach der idealen Lösung unterstützen kann. Detaillierter Inhalt nur in englischer Sprache verfügbar.
Der intelligente Cloud-Ansatz